02.02.2014 08:37

Versuch, in der Wahrheit zu leben (V. Havel)

  Die Bedeutung der tschechoslowakischen Bürgerrechtsbewegung für eine europäische Zivilgesellschaft heute   Tagung in Meißen: 14. Februar 2014 bis 15. Februar 2014   Die Bedeutung der tschechoslowakischen Bürgerrechtsbewegung...
17.01.2014 11:35

„Ich pflege zu Hause“

  Wir stellen ein Projekt zur Unterstützung häuslicher Pflege vor Die Diakonie der EKBB hat in diesem Jahr ein umfassendes Projekt zur Unterstützung pflegender Familienangehöriger unter dem Titel „Ich pflege zu Hause“ gestartet. Das...
07.01.2014 10:33

Erklärung des Synodalrates der EKBB zu Äußerungen von Rassismus in der tschechischen Gesellschaft

  In jüngster Zeit sind wir beunruhigt über Äußerungen von offenem und verdecktem Rassismus in der tschechischen Gesellschaft. Den versteckten Rassismus in vielen von uns nutzen neonazistische Gruppierungen aus, die auf den Straßen...
23.12.2013 10:29

Weihnachten 2013

  Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist. (1.Joh 5,1) Die Weihnachtsfreude stehe auf der Tat von Gottes Liebe, die so...
E-církev.cz
07.01.2014 10:33

Erklärung des Synodalrates der EKBB zu Äußerungen von Rassismus in der tschechischen Gesellschaft

In jüngster Zeit sind wir beunruhigt über Äußerungen von offenem und verdecktem Rassismus in der tschechischen Gesellschaft. Den versteckten Rassismus in vielen von uns nutzen neonazistische Gruppierungen aus, die auf den Straßen marschieren und rassistische Slogans rufen. In einer Zeit wirtschaftlicher Rezession wird das gesamte Problem noch mächtiger und weitere Menschen laufen den Neonazis zu. In diesen Tagen geschieht dies besonders an Orten, an denen das Problem des Zusammenlebens zwischen tschechischer Majorität und Roma-Minderheit nicht bewältigt wurde.

Wir wissen, dass das Zusammenleben mit Menschen, die aus der Mehrheitsgesellschaft ausgegrenzt sind, mit Langzeitarbeitslosen, mit Menschen, die keinen regelmäßigen Tagesablauf kennengelernt, denen die Eltern keine Bildung ermöglicht, die kein Geld haben, nicht einfach ist.

Zu einem besseren Zusammenleben gelangt man nicht durch Demonstrationen, die von Vertretern neonazistischer Parteien und Gruppen zur Verbreitung boshafter und stumpfsinniger Ideologie ausgenutzt werden. Solche Formen lehnen wir ab, denn sie bedrohen die Freiheit und Würde unserer Mitbürger und in ihrer Folge auch unsere eigene. Sie sind unserem Verständnis fremd, das vom Glauben und von der Nachfolge Jesu Christi ausgeht.

Wir halten es für nötig, dass öffentliche Verwaltung, Kirche und gemeinnützige Organisationen geduldig und planmäßig mit Minderheiten arbeiten.

Wir erinnern daran, dass es in dieser Sache nicht nur um die Arbeit mit der Roma-Minderheit geht, sondern auch mit der gesamten Gesellschaft, um die Überwindung von Abneigung, Hass und bestimmten Ansichten gegenüber Minderheiten. Wichtig sind eine verantwortungsvolle und wahrhaftige Erziehung von Kindern und Jugendlichen und die Betonung der Rolle der Familie als Raum, in dem wir Liebe und Toleranz lernen.

Wir danken allen, die rassistischem Denken und Handeln Widerstand entgegensetzen und sich bemühen, die Situation bei uns gewaltfrei zu lösen.

 

Joel Ruml, Lia Valková, Daniel Ženatý, Pavel Kašpar, Pavel Stolař und Eva Zadražilová,

Mitglieder des Synodalrates der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder

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