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Identität und Geschichte

Die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder (EKBB) entstand 1918 durch die Vereinigung der evangelischen Kirche Augs­burgischen Bekenntnisses und der Kirche Helvetischen Bekenntnisses. Erst nach der heftigsten Phase der Gegenreformation (1620-1781) wur­den diese beiden Glaubensgemeinschaften im Land zugelassen. Die Wurzeln der EKBB liegen jedoch in der böhmischen Reformation: in der Utraquisten-Kirche (1431-1620) und der Brüderunität (1457-1620).

Das Bekenntnis der EKBB ist evangelisch-uniert. Die Lehre der Kirche ergibt sich aus der Heiligen Schrift sowie aus einer Reihe von Bekenntnissen, die sich im Laufe der Geschichte der christlichen Kirche entfalteten. Die Grundlage der Glaubenslehre stützt sich auf Beides: auf die patristischen Wurzeln der Urkirche und auf die Reformation des 15. und 16. Jahrhundert.

Die Kirche anerkennt und bekennt alle Bekenntnisse der patristischen Kirche: das apostolische Glaubensbekenntnis, das Nicaeno-Konstatinopolitanum, das Chalcedonische und das Athanasianische Glaubensbekenntnis. Die reformatorischen Bekenntnisse: das Augsburger Bekenntnis (1530), das Zweite Helveticum (1566), das Brüder-Bekenntnis (1535) und das Böhmische Bekenntnis (1575).