7. 6. 2012

Tagung der Synode der EKBB vom 7. bis 10. Juni 2012

Mit einem Wort zur Vereinigung Europas setzt die Synode der EKBB einen deutlichen europäischen Akzent. Deutlich würdigt das Wort der Synode den Prozess der Vereinigung Europas und erinnert an die ursprünglichen Werte, die nach der Katastrophe des 2.Weltkriegs zum europïschen Vereinigungsprozess führten. „Die Vereinigung Europas in Form der Europäischen Union ist ohne Zweifel einer der bedeutendsten Prozesse von globaler Relevanz seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Vergleichbar sind vielleicht nur Ereignisse wie die Welle, in der aus Kolonien in Afrika und Asien unabhängige Staaten entstanden, Aufstieg und Fall der Macht der ehemaligen Sowjetunion, gegen Ende des Jahrhunderts dann der wachsende Einfluss Chinas und die Eingriffe in das Weltgeschehen aus der islamischen Welt“ stellt das Dokument am Anfang fest.

Dass die EKBB mit vielen Kirchen in Europa unterwegs ist, wurde durch die Präsenz von fünfzehn Gästen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz deutlich. Unter den Gästen ist auch Pfr. Thomas Wipf, der Präsident der GEKE (Gemeinschaft der Evangelischen Kirchen in Europa). Im Abschlussgottesdienst am Sonntag, den 10. Juni, predigt Thomas Wipf in der Gemeinde der EKBB in Prag-Smíchov.

Gerhild Herrgesell, Landeskuratorin der Evangelischen Kirche A.B, in Österreich, und Ulrich Oelschläger, Präses der Synode der EKHN, grüssten die Synode im Rahmen des Eröffnungsgotttesdienstes am Donnerstagabend in Prag-Vinohrady. Weitere Grussworte von Delegierten aus der Evangelischen Kirche in Baden lagen den Synodalen schriftlich vor.