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Tschechische Delegation in den USA: Begegnungen in San Antonio

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Eine weitere Station auf der USA-Reise von Synodalsenior Daniel Ženatý ist San Antonio. Mit der Laienpräsidentin der Presbyterianischen Kirche in den USA sprach er über Fragen der Flüchtlingshilfe.

Die Presbyterianische Kirche (USA) im Bereich von San Antonio (in der Nähe des Golfs von Mexiko und der mexikanischen Grenze) hilft hier Tausenden von Flüchtlingen. Die Bandbreite von christlichem Engagement der dortigen Gläubigen ist unglaublich.

Die Kirche als ganze, aber auch sehr begeisterte Einzelne decken hier ein großes Spektrum von Bedürfnissen von Menschen ab, die auf der Flucht sind oder ohne Heimat sind. Sie helfen ihnen mit der Verpflegung, sie stärken sie bei gegenseitigen Begegnungen, sie bieten Hilfe beim Dolmetschen an, sie öffnen den Flüchtlingen Kirchen auch unter der Woche, sie organisieren für sie Gottesdienste, und dies inklusive Gottesdienste für Flüchtlinge anderer Konfessionen – z.B. orthodoxe Gottesdienste für Christen aus Äthiopien.

Weiter helfen sie ihnen auch bei der Orientierung auf dem Flughafen bei der Abfertigung, bei der Bewegung in der Stadt – ohne die Möglichkeit ein Auto zu benützen ist alles schwer organisierbar, da die Entfernungen zwischen den einzelnen Institutionen bzw. der Unterkunft oft mehrere Kilometer betragen…

Eine große Hilfe ist auch die Assistenz beim Ausfüllen von Formularen, Dokumenten, und selbstverständlich spontane und häufige Gebete.

„Dies alles habe ich beim Besuch der Laienpräsidentin Sallie Watson erfahren, und von Pfarrerinnen und Pfarrern, die die Einladung zum Mittagessen und zur informellen Begegnung mit mir und meinem Gastgeber David Evans angenommen haben. Für unsere Kirche und für mich persönlich habe ich meinen tiefen Respekt und Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht,“ grüßt Daniel Ženatý aus dem texanischen Austin.

 

19. 6. 2018, 11:34