Aktuell

Treffen der mitteleuropäischen Mitgliedskirchen des LW

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Regelmäßig einmal im Jahr treffen sich Vertreter der Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes (LW) in Mitteleuropa.

Vertreter der evangelischen Kirchen aus Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei, von Ungarn und Sachsen sollten miteinander in Bystřice pod Hostýnem (Mähren) über das Thema „Familie, Mission, Diakonie“ nachdenken. Das Treffen konnte aber wegen der Pandemie nicht stattfinden. Deshalb hat der Synodalsenior der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder Daniel Ženatý die Kirchenleiter zu einer Video-Konferenz eingeladen.

Das virtuale Treffen fand am Dienstag, den 20. Oktober 2020 statt, und die Anwesenden diskutierten über die gegenwärtige Situation, die von der Ausbreitung der Pandemie geprägt ist. Sie teilten miteinander, welches Wort ihnen in der Zeit der Krise hilft, und mit welchem Wort sie als Kirchenleiter helfen. Zum Abschluss wurde ein Aufruf zum Gebet verabschiedet, dessen gesamter Wortlaut untenstehend zu finden ist.

Das Treffen fand in Anknüpfung an ein Treffen dieser Kirchen im vergangenen Jahr in Warschau statt. Als kleine Gemeinschaften im mitteleuropäischen Raum wollen sie mehr gehört werden, mit ihrer Vergangenheit arbeiten und sich für Versöhnung im gemeinsamen historischen Kontext einsetzen. „Als Kirchen sind wir freier als Politiker und können ein Vorbild sein. Viele Themen können wir aus der Perspektive des Glaubens diskutieren. Die Kirchen sollen über den Frieden reden und ihre Stimme soll gehört werden. Es geht um eine wichtige Botschaft, welche Rolle die Kirche in der Gesellschaft hat,“ hieß es beim letztjährigen Treffen in Warschau, wo sich die Kirchenvertreter gleichzeitig darauf verständigten, sich einmal im Jahr zu treffen.

Seit diesem Jahr sind Teil dieser Gruppe auch Vertreter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Sachsen und in Zukunft kommt voraussichtlich auch Vertreter der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich dazu.

22. 10. 2020, 16:27