Partnerschaftliches Treffen in der Kačaba
Bei den Lausitzer Sorben in Bautzen
Fünf hundert Bäume weltweit und im Luthergarten
Prag international
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Am Dienstag, den 1. März trafen sich in Pilsen Vertreter des Kirchenbezirks Bayreuth, des Westböhmischen Seniorats und der Kirchenleitung der EKBB zu einer Fortsetzung der Gespräche über die grenzübergreifende Zusammenarbeit in dieser Region. Das Treffen fand in der sehr angenehmen Atmosphäre der diakonischen Einrichtung Kačaba statt, einer Kaffee- und Teestube, die ein Arbeitstrainingsprogramm für Menschen mit mentaler Behinderung anbietet. Die Regionalbischöfin Dorothea Greiner war zusammen mit weiteren Vertretern des Kirchenbezirks Bayreuth nach Pilsen gekommen, am Treffen nahm auch der neue Leiter des kirchlichen Bildungszentrums in Bad Alexandersbad Andreas Beneker teil. Die tschechische Seite wurde durch Radek Matuška für die Senioratsleitung, Vertreter der Gemeinde Cheb und den Senioratspfarrer Petr Chamrád vertreten. Letzterer ist zugleich mit der Seelsorge an Kurgästen vor allem aus Deutschland betraut und übersetzte den ganzen Tag über bereitwillig und verlässlich für beide Gruppen. Das Treffen unterstützten durch ihre Teilnahme auch der Synodalsenior Joel Ruml und der Kirchenrat für Ökumene Gerhard Frey-Reininghaus.
Dorothea Greiner informierte über die Situation in ihrem Kirchenbezirk, über Pläne für die Lutherdekade im Jahre 2017 und sprach eine Einladung an drei unserer Pfarrer zum Pfarrer-Ökumenetag in Selbnitz im Mai dieses Jahres aus. Der Synodalsenior machte die deutschen Gäste mit der gegenwärtigen Situation rund um den Eigentumsausgleich zwischen Kirche und Staat bekannt. Weitere Themen waren die Partnerschaft zwischen den Gemeinden Cheb und Marktredwitz und ein Projekt zur Nutzung eines im Bau befindlichen Gebäudes auf dem Gelände der Pfarrgemeinde Cheb. Den Gästen wurde das Projekt Diakonie West vorgestellt und man sprach auch über eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum in Bad Alexandersbad. Das Programm wurde durch einen Besuch der größten jüdischen Synagoge in der Tschechischen Republik und der Kathedrale St. Bartholomäus abgerundet, vor der die Delegation auch vom Pilsener Bischof Mons. František Radkovský begrüßt wurde.
Treffen von Vertretern dieser beiden benachbarten kirchlichen Regionen finden jedes Jahr statt. Das nächste Mal treffen wir uns im März 2013 in Marktredwitz. Wir freuen uns auf die neuen Dinge, die bis dahin im bayrisch-tschechischen Grenzgebiet entstehen.
Daniela Hamrová
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