Partnerschaftliches Treffen in der Kačaba
Bei den Lausitzer Sorben in Bautzen
Fünf hundert Bäume weltweit und im Luthergarten
Prag international
Das Intensivseminar „Mehr als Fürsorge“ der evangelisch-theologischen Fakultät
Diesen Februar konnten 26 Studierende aus fünf Ländern Europas Prag hautnah erleben und gleichzeitig neue Wege organisierter Nächstenliebe...

Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Bruder in Jesus Christus,
am 24./25. März besuchte eine kleine Delegation unserer Kirche Berlin – anlässlich des 275. Jahrestages der Ankunft tschechischer Exulanten in Preußen. Wir hatten viele gute Gespräche mit unseren Gastgebern im Rahmen der EKBO und der Herrnhuter Brüdergemeine. Dabei konnten wir einen guten Einblick in das Geschehen des Landes gewinnen, von dem Sie vor einigen Tagen zum Präsidenten gewählt wurden. Ohne jeglichen Vorbehalt teilen wir die Freude unserer Brüder und Schwestern in Berlin über Ihre Wahl. Wir sind froh, dass Ihr Land Sie zu seinem Präsidenten gewählt hat und wir glauben, dass Sie mit allen nötigen Gaben beschenkt sind und werden, um dabei mitzuhelfen, dass die europäische Zivilisation wieder entdeckt, welche Bedeutung die Werte unserer christlichen und evangelischen Tradition haben. Wir erleben in der nahen Tschechischen Republik – ähnlich wie im östlichen Teil Deutschlands – die Folgen der kommunistischen Ideologie und werden Ihre Bemühungen mit Interesse verfolgen und uns an allem freuen, was die geistliche Orientierung der Menschen nicht nur bei Ihnen, sondern auch in den Nachbarländern voranbringt.
Die Werte, die wir glauben mit Ihnen zu teilen, sind notwendig, damit das Leben der Menschen sich gut entwickelt . Beim Jubiläum der Aufnahme tschechischer Emigranten durch den preußischen König im Jahr 1737 erinnerten wir uns an Václav Havel, der in Anknüpfung an unseren Philosophen Jan Patočka betonte: das Interessanteste an der Verantwortung ist, dass wir sie immer bei uns tragen; das heißt, dass wir sie hier und jetzt, in dieser Zeit und an diesem Ort, an den uns Gott gestellt hat, wahrnehmen sollen und müssen und dass wir uns ihr nicht in irgendeine Richtung entziehen können. Daher freuen wir uns, dass Sie genug Gelegenheit haben werden, den Schwachen Kraft und Lebensmut zu geben, die Mächtigen an die Vorzüge der Demut zu erinnern und mit den Frommen aus der Hoffnung auf Gottes Reich zu leben.
Sehr geehrter Herr Präsident, im Namen der evangelischen Christen in Tschechien wünschen wir Ihnen alles Gute für Ihren Dienst. Gott, der Herr, begleite Sie mit seinem Segen und den Gaben des Heiligen Geistes, aus denen wir gemeinsam leben. Falls Sie in ihrem Protokoll beim Besuch unserer Republik Raum finden, würden wir uns freuen, Ihnen begegnen und Sie in der Zentrale der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder begrüßen zu dürfen.
Mit den besten Wünschen und einem herzlichen Gruß vom Synodalrat der EKBB
Ihre Lia Valková, Synodalkuratorin und Joel Ruml, Synodalsenior
Prag, 4. April 2012
Die Antwort des Bundespresidenten
Für Ihre Glückwünsche zu meinem Amtsantritt danke ich Ihnen sehr herzlich. Die vielen Beweise der Zustimmung und der Verbundenheit sind mir Ermutigung für die kommenden Aufgaben. Mit aller meiner Kraft und mit meinem Herzen werde ich dafür arbeiten, dem in mich gesetzten Vertrauen gerecht zu werden.
Joachim Gauck
Der Bundespresident
Berlin 2012


Über uns
Kontakte
FAQ
e-shop