15.05.2012 17:18

Partnerschaftliches Treffen in der Kačaba

  Am Dienstag, den 1. März trafen sich in Pilsen Vertreter des Kirchenbezirks Bayreuth, des Westböhmischen Seniorats und der Kirchenleitung der EKBB zu einer Fortsetzung der Gespräche über die grenzübergreifende Zusammenarbeit in dieser...
02.05.2012 17:11

Bei den Lausitzer Sorben in Bautzen

  Vier Vertreter der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder trafen sich in Bautzen (Deutschland) mit Jan Malink, Pfarrer in einer von zehn Gemeinden, in denen sorbisch-deutsche Gottesdienste stattfinden, und Trudla Malinkowa, der...
15.03.2012 10:30

Fünf hundert Bäume weltweit und im Luthergarten

  "Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen." So soll Dr. Martinus Luther gesprochen haben und inspirierte damit durch die Jahrhunderte immer wieder Menschen und Kirchen, ein...
28.02.2012 11:33

Prag international

  Das Intensivseminar „Mehr als Fürsorge“ der evangelisch-theologischen Fakultät   Diesen Februar konnten 26 Studierende aus fünf Ländern Europas Prag hautnah erleben und gleichzeitig neue Wege organisierter Nächstenliebe...
15.05.2012 15:22

Der Brief an Joachim Gauck zu seinem Amtsantritt

Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Bruder in Jesus Christus,

am 24./25. März besuchte eine kleine Delegation unserer Kirche Berlin – anlässlich des 275. Jahrestages der Ankunft tschechischer Exulanten in Preußen. Wir hatten viele gute Gespräche mit unseren Gastgebern im Rahmen der EKBO und der Herrnhuter Brüdergemeine. Dabei konnten wir einen guten Einblick in das Geschehen des Landes gewinnen, von dem Sie vor einigen Tagen zum Präsidenten gewählt wurden. Ohne jeglichen Vorbehalt teilen wir die Freude unserer Brüder und Schwestern in Berlin über Ihre Wahl. Wir sind froh, dass Ihr Land Sie zu seinem Präsidenten gewählt hat und wir glauben, dass Sie mit allen nötigen Gaben beschenkt sind und werden, um dabei mitzuhelfen, dass die europäische Zivilisation wieder entdeckt, welche Bedeutung die Werte unserer christlichen und evangelischen Tradition haben. Wir erleben in der nahen Tschechischen Republik – ähnlich wie im östlichen Teil Deutschlands – die Folgen der kommunistischen Ideologie und werden Ihre Bemühungen mit Interesse verfolgen und uns an allem freuen, was die geistliche Orientierung der Menschen nicht nur bei Ihnen, sondern auch in den Nachbarländern voranbringt.

Die Werte, die wir glauben mit Ihnen zu teilen, sind notwendig, damit das Leben der Menschen sich gut entwickelt . Beim Jubiläum der Aufnahme tschechischer Emigranten durch den preußischen König im Jahr 1737 erinnerten wir uns an Václav Havel, der in Anknüpfung an unseren Philosophen Jan Patočka betonte: das Interessanteste an der Verantwortung ist, dass wir sie immer bei uns tragen; das heißt, dass wir sie hier und jetzt, in dieser Zeit und an diesem Ort, an den uns Gott gestellt hat, wahrnehmen sollen und müssen und dass wir uns ihr nicht in irgendeine Richtung entziehen können. Daher freuen wir uns, dass Sie genug Gelegenheit haben werden, den Schwachen Kraft und Lebensmut zu geben, die Mächtigen an die Vorzüge der Demut zu erinnern und mit den Frommen aus der Hoffnung auf Gottes Reich zu leben.

Sehr geehrter Herr Präsident, im Namen der evangelischen Christen in Tschechien wünschen wir Ihnen alles Gute für Ihren Dienst. Gott, der Herr, begleite Sie mit seinem Segen und den Gaben des Heiligen Geistes, aus denen wir gemeinsam leben. Falls Sie in ihrem Protokoll beim Besuch unserer Republik Raum finden, würden wir uns freuen, Ihnen begegnen und Sie in der Zentrale der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder begrüßen zu dürfen.

 

Mit den besten Wünschen und einem herzlichen Gruß vom Synodalrat der EKBB

Ihre Lia Valková, Synodalkuratorin und Joel Ruml, Synodalsenior

Prag, 4. April 2012

 

 

Die Antwort des Bundespresidenten

Für Ihre Glückwünsche zu meinem Amtsantritt danke ich Ihnen sehr herzlich. Die vielen Beweise der Zustimmung und der Verbundenheit sind mir Ermutigung für die kommenden Aufgaben. Mit aller meiner Kraft und mit meinem Herzen werde ich dafür arbeiten, dem in mich gesetzten Vertrauen gerecht zu werden.

 

Joachim Gauck

Der Bundespresident

Berlin 2012

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